Auf dem Weg zum ZeroWaste Lifestyle wird früher oder später alles nur noch digital geregelt: Online-Rechnungen, Kochrezepte in der Cloud speichern usw.. Aber Achtung, dass man nicht übertreibt, denn es ist noch wenig bekannt, aber das digitale Leben hat grosse Auswirkungen: Am 10. Januar hat Greenpeace den Rapport Clicking Clean veröffentlicht, wir lernen daraus, dass die Informatikbranche jetzt ca. 7% des Elektrizität-Weltkonsums ausmacht. Alle Dokumente auf die Cloud stellen, ein Bild als Unterschrift einfügen, Newsletter abonnieren (die man dann doch nicht liest!), das alles hat Kosten für unsere Erde.Aber oft gibt es Mittel um es besser zu machen!

Hier einige Tipps:

1. Die Mailbox leeren – Die überflüssigen Nachrichten löschen (Papierkorb und versandte Nachrichten leeren, das vergisst man häufig!) und Nachrichten mit wichtigen Anhängen auf Harddisk sichern.

2. Sich von Newslettern abmelden – Ja, alle die Sie ohnehin nie lesen! Es gibt mehrere gratis Werkzeuge um bei diesem Vorgang zu helfen: unroll.me oder Cleanfox

3. Einen Mailprovider benutzen, der die Daten respektvoll behandelt – Wie Protonmail oder Newmanity die das Privatleben respektvoll behandeln, und Ihre Mails weder zu Handelszwecken sammeln, noch analysieren.

4. Die Mails limitieren! – Vor dem Versand ans gesamte Büro, überlegen Sie sich, ob Sie die Information nicht persönlich übermitteln können oder ob der Praktikant die Nachricht wirklich braucht. Jeder Empfänger stellt einen zusätzlichen Stromverbrauch dar.

5. Eine einfache Unterschrift wählen – Meiden Sie Unterschriften im Mail mit Bildern oder Anhängen.

6. Weniger Datenanhänge versenden – Um Dateien zu teilen, kann ein konsumfreundlicher USB-Träger benutzt werden. Und wenn Sie eine gemeinsame Plattform benutzen, teilen sie den genauen Pfad zum Dokument mit.

7. Nachhaltige Suchmaschinen verwenden – Ja es gibt sie! Ecosia (pflanzt Bäume mit den Werbeeinnahmen), Goodsearch (spendet 50% seines Umsatzes an soziale Projekte), Ecogine (überweist den gesamten Umsatz aus den Suchen an Umwelteinrichtungen), und viele mehr!

8. Es lebe schwarz! – Um den Stromverbrauch des Bildschirms zu reduzieren, können schwarze Suchseiten wie Blackle oder Ecofree benutzt werden (und stellen Sie die Helligkeit des Computermonitors dunkler, wenn Sie davor sind!)

9. Direkt an die richtige Adresse – Um unnötiges Suchen zu vermeiden, können Sie Ihre Lesezeichen benutzen und so schnell und einfach auf die besuchten Seiten zugreifen. Wenn Sie den URL der Seite kennen, geben sie diesen direkt in der Adressleiste ein.

10. Werbung blockieren  – Die Werbung auf Internet verbraucht auch Strom: hier kann man Werbeblocker benutzen, wie zum Beispiel: Adblock oder Ghostery.

11. Lagerung unserer Dateien begrenzen – Eine Cloud ist sicherlich sehr praktisch, aber irgendwo auf der Welt lagern die Daten (oder sogar mehrere Kopien davon) auf einem „echten“ Datenserver, welcher viel Energie an Strom und Klimatisierung verbraucht (sie müssen immer bei 20° gehalten werden!).

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