Zero Waste Basel

Zero Waste Basel” ist eine Gruppe von jungen Leuten mit der Mission für das Reduzieren, Wiederverwenden sowie -verwerten von Alltagsgegenständen ein Bewusstsein zu schaffen. Unser Konsumverhalten hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt. “Taten definieren und beschreiben dich”, oder in anderen Worten, die Taten und Entscheidungen, die Menschen treffen, haben einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Umwelt.

Warum Reduzieren, Wiederverwenden und Wiederverwerten?

Weil unsere natürlichen Ressourcen nicht unendlich verfügbar sind und eines Tages verschwinden, wenn wir sie nicht nachhaltiger verbrauchen. Aus diesem Grund hat sich Zero Waste Basel das Ziel gesetzt, auf die Problematik im Zusammenhang mit Abfall aufmerksam zu machen und weitere Menschen zum Umsetzen des Zero Waste Konzepts zu motivieren und zu begleiten.

Bis vor drei Jahren haben wir der Menge an Abfall, die wir jeden Tag generiert haben, keine Aufmerksamkeit geschenkt, sei es durch den Gebrauch von Papiertaschentüchern, Plastikbesteck oder weggeworfenen Lebensmitteln. Aber was ist in den letzten drei Jahren passiert? Nachdem wir ständig von Nachhaltigkeit gehört und über Plastikmüll gelesen haben, der übrigens nicht recycelt werden kann und im Wasser und Tiermägen landet, haben wir uns entschieden unseren Haushaltsabfall zu reduzieren. Es ist nicht möglich, Zero Waste in einem Tag oder einem Monat zu erreichen, es geht aber Schritt für Schritt. Denkt daran: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Ist Recycling nicht genug?

In der Schweiz können fast alle Arten von Müll recycelt werden, z.B. Papier, PET, Glas, Batterien, Lebensmittel, Kleider, Schuhe, usw., aber unser Ziel sollte es sein den Müll zu reduzieren. Wir glauben, dass in der Tat jeder seinen Müll durch eine Änderung seines Konsumverhaltens sowie Kaufgewohnheiten ändern kann.

Mit diesen fünf Punkten kann man anfangen:

  • Plane deine Woche im Voraus und kaufe deine Lebensmittel in der richtigen Menge. Koche sie bevor sie ablaufen oder, wenn du sie nicht verbrauchen kannst, sie ungeöffnet und noch nicht abgelaufen sind, bring sie in eine Foodbox, die du unter www.foodsharingschweiz.ch finden kannst.
  • Im schlimmsten Fall, wenn das Essen schon abgelaufen oder verdorben ist, bring es auf den Kompost. Kaufe kompostierbare Tüten sowie eine Bioklappe-Chipkarte an einer der Verkaufsstellen und finde deine nächste Bioklappe. Wir haben damit im Januar 2016 angefangen und sind überrascht, dass nicht nur kleine Mengen an schlecht gewordenen Lebensmitteln, sondern auch die Schalen von Knoblauch, Zwiebeln, Eiern usw. kompostiert werden können. Das hat unsere verbrauchte Menge an Bebbi Säggen (Basler Abfallsäcke) stark verringert (jetzt nur noch 1-2 pro Monat).
  • Vermeide in Plastik verpackte Lebensmittel. Bei Migros, Coop und auch in anderen Supermärkten kann man tatsächlich Gemüse und Obst lose ohne die Plastiktüte abwiegen. Nimm immer eine Stoff- oder Papiertüte zu deinen Einkäufen mit. Einige Fakten über die negativen Eigenschaften von Plastik kannst du hier abrufen: http://www.stoppp.org/.
  • Es gibt viele Take Away Restaurants und Cafés in und um Basel, zu denen du deine eigenen Behälter für Essen oder Kaffee mitbringen kannst. Das wir nicht nur dabei helfen, Plastikmüll zu reduzieren, bekommst du das Gekaufte auch oft günstiger, z.B. bei Manor, Starbucks, Les Gareçons oder Vapiano, um nur ein paar in Basel zu nennen.
  • Schliesslich: verpacke Geschenke in Stoff oder verwende gebrauchtes Papier. Das gibt dir auch die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Hier kannst du mehr darüber finden: www.livegreen.ch.

Wenn du interessiert bist, schliess dich unserer Meet-up-Gruppe an auf www.meetup.com oder auf Facebook.