ZeroWaste-Anleitung Teil 4: Die 5 wichtigsten Schritte

Los geht’s … aber nicht zu schnell! Vielleicht ziehst du es vor, eine oder zwei Gewohnheiten zu ändern und dir Zeit zu nehmen. Hier fünf kleine, aber wichtige Schritte, die dir bei der Abfallreduktion helfen werden.

1. Bring deine eigenen Behälter zum Einkaufen

Für den Lebensmitteleinkauf, Kosmetik oder Medikamente, nimm deine eigenen wiederverwendbaren Stoffbeutel und Taschen mit. Sag nein zu Säcken und Beuteln aus Plastik. Wenn du deine Taschen mal vergessen hast, empfehlen wir eine Tasche aus Papier vorzuziehen (z.B. die Beutel für den Kauf von Pilzen).

Für „feuchte“ Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Käse kannst du eine Dose vorsehen, die dicht verschliessbar ist.

Wenn Flüssiges (Getränke, Öl, Essig) zum Offenverkauf steht, kannst du es direkt in deine eigenen sauberen Flaschen abfüllen. Wenn nicht, kannst du Glasflaschen mit Pfandsystem oder wiederverwendbares Glas wählen.

2. PET-Flaschen vermeiden

Nimm immer eine reinigungsfähige Flasche zum Auffüllen mit. Jene aus Metall (Edelstahl) sind leichter und weniger zerbrechlich. In der Schweiz kannst du ohne Bedenken an Wasserhahn und Brunnen Wasser auffüllen. Du kannst deinen Lieblingstee oder was immer du möchtest vorbereiten. Wenn du oft auf Reisen bist, bring deine Flasche in den Take-Away.

3. Den lokalen Markt für Obst und Gemüse vorziehen

Der lokale Markt oder der Hofladen der Gemüsebauern bieten ihre Produkte im Offenverkauf an. Diese Produkte haben meist einen minimalen Transportweg zurückgelegt und sind dadurch frischer! Mit deinem Kaufunterstützt du die einheimische Produktion, sicherst lokale Arbeitsplätze und nimmst am gesellschaftlichen Leben der Region teil.

4. Die unabhängigen lokalen Geschäfte und Quartierlädeli neu entdecken

Entdecke für Fisch, Fleisch, Milchprodukte oder Gewürze die Geschäfte im Quartier oder in deinem Dorf. Die Produkte sind oft von besserer Qualität (z.B. das Fleisch ist länger gereift als im Supermarkt und ist somit weniger wasserhaltig).

5. Unvorhergesehenes vorhersehen

Man kann nicht immer alles vorausplanen. Und es ist auch angenehm, sich während eines Ausflugs oder auf Reisen verführen zu lassen. Dafür kannst du immer eine kleine Falttasche für Unvorhergesehenes bei dir tragen (im Hosensack, in der Handtasche oder im Aktenkoffer).