ZeroWaste Switzerland

Non-profit association inspiring everyone in Switzerland to reduce waste.

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Tawashi

Une alternative durable au papier-ménage et aux éponges pour laver la vaisselle, la maison ou le corps : faire de l’upcycling en s’amusant.

Nous vous expliquons comment réaliser votre premier tawashi sur cette fiche PDF que vous pouvez télécharger ici

Furoshiki

Une autre façon de présenter ses cadeaux.

Tu en as marre de gaspiller le papier cadeau et pourtant, tu aimes faire la surprise de la découverte quand tu offres un présent : la technique du Furoshiki est pour toi.

Facile, ludique, pratique et réutilisable nous te montrons comment utiliser le tissu afin d’emballer des bouteilles ou des livres

tu peux télécharger la fiche PDF ici et t’exercer tout de suite, c’est si simple !

Die Orange – bis zum Schluss verwendet !!

Wir bei ZeroWaste lieben es, uns zu weniger Verschwendung herauszufordern. Ein gutes Beispiel ist Orange. Und diese Tipps gelten für eine Vielzahl von Zitrusfrüchten! 

Die Auswahl 

Am besten biologisch und ohne Behandlung! Tatsächlich enthält laut der Zeitschrift Que Choisir die Hälfte aller pflanzlichen Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft mindestens ein gesundheitsgefährdendes Pestizid (krebserregend oder endokriner Disruptor).  

In Bezug auf die Herkunft sind Schweizer Orangen, wie sie Niels Rodin im Kanton Waadt produziert, das Ideal. Er erklärt alles hier. Ansonsten werden sie eher in Ländern angebaut, die wärmer sind als die Schweiz, wie Spanien, der Hauptproduzent von Orangen in Europa, Italien, die Türkei oder Griechenland. Zitrusfrüchte werden auch in anderen Regionen der Welt angebaut, wie z.B. in den Vereinigten Staaten (vor allem Florida und Kalifornien), Südafrika, China und Australien. Aber es ist wichtig, sie so lokal wie möglich zu wählen 

Zu guter Letzt sollten Sie einen fairen Einkaufsansatz bevorzugen (bei dem die Erzeuger fair entlohnt werden), wie z. B. globale Bauernmärkte, direkte Käufe von Kooperativen oder Fair-Trade-Siegel. 

Ihr Nutzen 

Orangen sind reich an Vitamin C, Carotinoiden und Ballaststoffen und tragen dazu bei, das kardiovaskuläre Risiko zu senken und das Immunsystem zu stärken. 

Nur eine Orange liefert bis zu 70% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin C! Ein wahrer Verbündeter Ihrer Gesundheit!  

Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei.  

Wie Sie sehen, sind Orangen kostbare Früchte, die in ihrer Gesamtheit verwendet werden sollten.  

Unsere Tipps: Die Schale, eine Alliierte für die Hauspflege 

  • Die Säure von Orangenschalen ist wie die anderer Zitrusfrüchte ideal, um Kalkspuren zu entfernen, Küchen- und Badezimmeroberflächen zu reinigen und zu entfetten und gleichzeitig einen angenehm duftenden und säuerlich-frischen Geruch zu hinterlassen. 
  • Verwende die Schale einer Orange, um die Spüle, die Wasserhähne oder das Waschbecken zu schrubben. 
  • Parfümieren des weißen Essigs für Haushaltsprodukte – >zwei oder drei Orangenschalen pro Liter Essig mindestens eine Woche oder sogar 15 Tage bis 3 Wochen mazerieren lassen. 

Vorsichtig! Wenn Sie den Essig nachher als Weichspüler für die Wäsche verwenden, kann es passieren, dass die weiße oder helle Wäsche auf Dauer leicht getönt wird 

  • Die Schalen einige Tage in 70-prozentigem Alkohol (oder Wodka) mazerieren lassen, abseihen und in eine Sprühflaschfüllen. Schon haben Sie einen Raumlufterfrischer! 
  • Oder Sie brauchen einen sofort einen Duft: Kochen Sie Schalen und sie verströmen einen Duft, der sich im ganzen Haus ausbreitet 
  • Riecht der Kühlschrank nicht gut? Die Schale auf eine Schüssel mit Salz geben 
  • Schränke , die “muffig” riechen, werden es dir danken, wenn du ein Schüsselchen mit Schale hineinstellst 

Für unsere persönliche Pflege 

  • Dank der antibakteriellen Eigenschaften von Orangen und für Ihre Mundhygiene: Kauen Sie die Schale! Dies wird Ihnen helfen, Mundgeruch zu bekämpfen 
  • Der Geruch von Füßen, die nicht frisch sind, wird durch den Zitrusduft ersetzt, wenn Sie daran denken, beim Ausziehen der Schuhe ein paar Zesten hinein zu geben 
  • Haben Sie ein Cheminée? Wenn  Sie das Feuer mit getrockneter Rinde anzünden, riechen ätherische Öle, die brennbar sind, besser als Papier! 

Die Orange hilft nicht nur im Geruchsbereich:  

  • Möchten Sie verhindern, dass Zucker kristallisiert? Ein paar Orangen- oder Zitronenschalen in das Glas geben 
  • Die Schale trocknen und zu einem feinen Pulver mahlen. Es ist köstlich in einem einfachen Rührkuchen zum Zvieri!  
  • Und schließlich, vor dem Schlafengehen und für einen ruhigen Schlaf, ist es gut, die Produktion von GABA (Gamma-Aminobuttersäure, der wichtigste hemmende Neurotransmitter des zentralen Nervensystems, der es Ihnen ermöglicht, abzuschalten, wenn die Zeit gekommen ist) zu erhöhen. Und wo gibt es den? Richtig, u.a. in Orangen (vollständiger Artikel von Passeportsanté). Also ein Kräutertee aus Baldrian, Zitronenmelisse, Kamille, Eisenkraut, Linde, … (Sie können Ihren Bedürfnissen entsprechend wählen), mit ein wenig Orangenschale ergänzt und die wohltuenden Stunden eines erholsamen Schlafes gehören Ihnen. 

Als letzter Ausweg  

Unbehandelte Orangenschalen sind entgegen der landläufigen Meinung kompostierbar! 

Damit sie sich leichter zersetzen: Schneiden Sie sie grob in Viertel und mischen Sie sie mit dem restlichen Kompost. Der Schimmel startet den Prozess dann von selbst!  

Und da hast du es, mit all diesen Tipps, bist du bereit für Zero Waste! 

Verwaiste Socke, was tun??? 

Jedes Jahr werden 150 Milliarden Kleidungsstücke produziert, was große soziale und ökologische Auswirkungen hat. Die Textilindustrie, die oft von prekären Arbeitsbedingungen geprägt ist, zeichnet sich auch durch einen übermässigen Verbrauch von Wasser und Ressourcen aus, was zu einer massiven Menge an Abfall beiträgt. Besonders problematisch ist der Baumwollanbau, der 10-20% des weltweiten Pestizideinsatzes ausmacht und die Gesundheit der Bauern sowie die Umwelt gefährdet (Quelle: https://www.fashionrevolution.ch/fakten). Angesichts stetig sinkender Preise und steigender Produktion erleben wir einen alarmierenden Überkonsum. Es ist dringend notwendig, zu reagieren und die Verschwendung unserer Ressourcen zu stoppen. 

Und was können wir auf unserer Ebene tun?  

Reflektieren – Reduzieren – WiedeRverwenden – Reparieren – Recyceln 

Wir sind wieder bei unseren berühmten 5R und haben einen Artikel veröffentlicht, den Sie hier finden können: Was kann man gegen die Verschwendung von Kleidung tun? 

In einem anderen Artikel “Slow Fashion, machen wir mit?” haben über die 5 Schritte gesprochen, die es einzuführen gilt, und wie Sie dies in Ihrem Tempo tun können. 

Heute bieten wir Ihnen eine verspieltere Rubrik, einen winzigen Tropfen im riesigen Ozean der Kleidung, aber jeder Schritt zählt. 

Was tun mit verwaisten Socken? 

Denn im Idealfall ist es eine gute Idee, die Socken jeden Tag zu wechseln (ja, das garantiert eine gute Hygiene – natürlich gepaart mit Fusswaschung – und beugt Pilzinfektionen vor, da Socken Feuchtigkeit, Bakterien und damit Gerüche speichern können). 

Davon abgesehen, wer war hat sich nicht schon einmal mit dem Mysterium der verwaisten Socken herumgeschlagen? Wir haben nur 2 Lösungen, die wir Ihnen anbieten können:    

  • Kaufen Sie nur Socken in der gleichen Farbe. So wird sich ein Waisenkind einem anderen Waisenkind anschliessen und sie werden ihr Leben gemeinsam beenden. Es ist romantisch, aber es macht keinen Spass, immer die gleichen Socken zu haben. 
  • Benutze ein Unterwäschenetz, um diese Schelme zu fangen! Fest verschlossen können sie nicht mehr entkommen.   

Ansonsten haben wir einige Tipps für die Verwendung einzelner Socken zusammengestellt: 

  • Stehen Sie voll und ganz zu dem unpassenden Look. Es ist immer noch der einfachste Trick, den man anwenden und sich enthemmen kann, man sieht auf der Strasse, dass viele Gefallen daran gefunden haben! 
  • Mache einen Tawashi (Schwamm aus recyceltem Stoff). Behalten Sie unsere Agenda im Auge, wir veranstalten regelmässig Workshops.
  • Wenn sie aus Baumwolle sind, warum nicht als Waschlappen verwenden (um Make-up oder was auch immer zu entfernen).
  • Im Schuhpflege-Etui können sie von Nutzen sein.
  • Und wenn nicht, um im Haus oder Auto abzustauben.

Wir können sie auch kreativer einsetzen:  

  • Um Adventskalender zu basteln: ein kleines Geschenk in jeder Socke, gebunden mit einem Band und einem Etikett mit der Zahl des Tages. 
  • Zum Füllen von Deko-Kissen. Wir stellen den Bezug aus abgetragenen Jeans oder anderen recycelten Stoffen her und füllen sie mit verwaisten Socken. 
  • Wie Kissenbezüge, aber in einer “Zugluftstopper”-Version, auch bekannt als Türblock oder Türkeil. Es kann nicht nur ein dekoratives Objekt, sondern auch eine Schutzbarriere gegen Zugluft sein. Gefüllt mit verwaisten Socken, oder aus mehreren zusammengenähten Socken hergestellt, hast du eine Menge Stoff gespart! 
  • Gefüllt mit Lavendelblüten wird Ihre Socke Ihre Garderobe parfümieren. 
  • Wenn es als Etui verwendet wird, verhindert es das Auslaufen. 
  • Sind Sie gestresst? Eine mit Sand gefüllte Socke, eine Naht, die gut hält und schon hast du einen Stressball, der nur darauf wartet, geknetet zu werden! 
  • Wenn du sie mit Reiskörnern oder Kirschkernen füllst, ersetzt sie die Wärmflasche! Alles, was Sie tun müssen, ist, sie für ein paar Minuten in der Mikrowelle zu wärmen. Warnung: Machen Sie einige Tests, um die ideale Dauer zu finden, denn wenn sie zu heiss ist, kann der Stoff verbrennen (schmerzhafte Erfahrung der Autorin dieses Artikels). 
  • Ziehen Sie die Socken Ihren Stühlen oder Sesseln an! Dadurch wird der Lärm reduziert und Kratzer auf dem Boden vermieden. 
  • Als Lichtschutz für Vorratsgläser. 
  • Um tausend und ein Spielzeug herzustellen, die Ihre Katze oder Ihren Hund zufrieden stellen. 
  • Wenn wir schon von Spielzeug reden: Versuchen Sie es mit der Sockenpuppe. Kennen Sie die Babibouchettes? 
  • Wenn Sie sie zerschneiden, gibt das Bänder, um Ihre Tomaten zu befestigen, ein Armband für Ihr Handy, ein Haargummi, um die Haare zu disziplinieren, und sogar… Als Band, um die Socken zusammenzubinden, damit sie nicht wieder in der Waschmaschine verschwinden. 
  • Binden Sie sie um eine Flasche oder einen Blumentopf. Sie werden eine originelle Dekoration haben. 
  • Müssen Sie Ihre Kaltkompresse wegen einer Verstauchung halten? Die alte Socke hilft auch hier. 
  • Ist Ihr Becher aus Edelstahl? Der ist sehr langlebig, aber manchmal kann es zu heiss für Ihre Finger sein. Eine schöne Socke, die auf die richtigen Masse zugeschnitten ist, und Ihre Finger sind geschützt und Ihr Getränk bleibt länger heiss. 

Und schliesslich wissen Sie und wir, dass verlorene Socken in Wirklichkeit als Tupperdosen wiedergeboren werden!  

Antitranspirierendes Deodorant mit Zitronensaft

Deodorant und Diskussion 

Industrielle Deodorants und Antischweissmittel aus dem Einzelhandel sind nicht immer wirksam, sie sind relativ teuer, die Behälter sind Einwegprodukte und die Inhaltsstoffe können umstritten sein, wie z.B. Aluminium. 

Eine interessante Lösung 

Zitronensaft unter den Armen auftragen!  

Ja, Sie haben richtig gelesen und Sie haben das Recht, skeptisch zu sein. Es funktioniert jedoch sehr gut, ist nicht so abwegig und sicherlich “sauberer” als die handelsüblichen Deodorants und Antischweissmittel.  

Ist es so einfach? Ja… und hier die Erklärung, wie Sie diese Idee am besten umsetzen können. 

Produkt und Anwendung 

Zunächst benötigen Sie einen knappen halben Teelöffel Zitronensaft, den Sie in die hohle Hand geben und dann auf die gegenüberliegende Achselhöhle auftragen. Wiederholen Sie den Vorgang für die andere Achselhöhle. Anschliessend die Hände mit Wasser abspülen. 

Dieses Verfahren vermeidet die Verschwendung von (ineffizienter) Watte. 

Kontraindikationen für das Einreiben Ihrer Achselhöhlen mit Zitronensaft sind: wenn Sie vorhaben, Ihre Achseln der Sonne auszusetzen (da Zitronensaft photosensibilisierend wirkt), wenn die Haut verletzt (z.B. direkt nach der Rasur) oder entzündet ist und bei Allergien oder Unverträglichkeiten. 

Der Saft kann aus gelben oder grünen Zitronen stammen. Wenn diese biologisch sind, so wenig wie möglich transportiert und verpackt werden usw., wird Ihr Deodorant noch umweltfreundlicher. 

Pressung und Aufbewahrung 

Um Einwegbehälter zu vermeiden, ist der Trick, den Saft selbst zu pressen.

Für dieses “Rezept” benötigen Sie: eine Zitrone, eine Zitruspresse, ein Sieb, einen Trichter, eine Flasche von ca. 40 ml mit einem dünnen Hals, um die kleine Dosis Saft besser in die Hand geben zu können (oder eventuell einen Spender mit Stössel). 

Ein Vaporizer ist nicht optimal, da der Auslass sich verstopfen wird, es zu Spritzern kommen kann und der Saft sich nicht richtig über die Achseln verteilt. 

Vorgehen:

  1. Die Zitrone mit der Zitruspresse auspressen 
  2. Den Inhalt durch das Sieb pressen und mit dem Trichter in die kleine Flasche füllen 

1 ausgepresste Zitrone ≈ 40 ml ≈ 20 Tage Gebrauch. Dies ist ein ungefährer Wert, der je nach Grösse der Zitrone, der Dosierung und der Häufigkeit der Anwendung angepasst werden muss. Es ist auch möglich, eine halbe Zitrone oder einen Teil des Saftes für Getränke (Wasser, Tee usw.) oder Speisen (Soßen, Fisch, Salate, Gemüse, Desserts usw.) zu verwenden. 

Die Flasche kann im Badezimmer wie ein herkömmliches Deodorant aufbewahrt werden. Selbst ohne Kühlung kann der Saft 20 Tage für diese Non-Food-Anwendung aufbewahrt werden. Vor dem Einfüllen des Safts, die Flasche ein wenig schütteln, um den Saft gleichmässig zu verteilen. 

Wenn Sie die verbleibende Schale, das Fruchtfleisch und die Kerne nicht für ein weiteres Zitronen-DIY (Do It Yourself) verwenden möchten, kompostieren Sie es! Die Schale kann mit einem Ausstecher oder einer Schere in verschiedene Formen (z.B. Sterne) geschnitten werden, um hübsche Dekorationen herzustellen; das Fruchtfleisch kann zu Gerichten hinzugefügt werden. 

Zum Schluss zitieren wir den Ausdruck: 

Wenn das Leben Ihnen Zitronen gibt, machen Sie Deodorant!  

(Abgeleitet von Julius Rosenwald, 1862-1932, US-amerikanischer Geschäftsmann: “Wenn das Leben Ihnen Zitronen gibt, machen Sie Limonade”). 

Quellen 

Christine Bruchez, « Déodorant avec ou sans aluminium ? », Fédération romande des consommateurs [site internet], 12.03.2019,  https://www.frc.ch/deodorant-avec-ou-sans-alu/ consulté le 15.11.2023.

Annick Chevillot, « Interdire les sels d’aluminium dans les déos ? A Berne, on trouve urgent d’attendre Bruxelles », Heidi News [site internet], 28.02.2023, https://www.heidi.news/sante/interdire-les-sels-d-aluminium-dans-les-deos-a-berne-on-trouve-urgent-d-attendre-bruxelles consulté le 15.11.2023.

Collectif, « Citron déodorant », CSS assurance [site internet], 01.05.2021, https://www.css.ch/fr/clients-prives/ma-sante/lexique-sante/remedes-maison/citron-deodorant.html consulté le 15.11.2023.

Collectif, « Quand la vie vous donne des citrons, faites de la citronnade », Wikipédia [site internet], 16.11.2023, https://fr.wikipedia.org/wiki/Quand_la_vie_vous_donne_des_citrons,_faites_de_la_citronnade consulté le 19.11.2023.

Farah Dhukai, « @Farahdhukai. Natural #DIY Deodorant », Instagram [site internet], 16.05.2016, https://www.instagram.com/p/BFcvB6dI0Qh/ consulté le 15.11.2023.

Fondation contre le cancer, « L’aluminium dans les déodorants : un risque de cancer ? », cancer.be [site internet], 07.10.2015, https://www.cancer.be/nouvelles/l-aluminium-dans-les-d-odorants-un-risque-de-cancer consulté le 15.11.2023.

Julie Legendart, « Ce fruit peut-il vraiment remplacer notre déo ? », Terrafemina [site internet], 18.05.2016, https://www.terrafemina.com/article/ce-fruit-peut-il-vraiment-remplacer-notre-deo_a311683/1 consulté le 15.11.2023.

Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires, « Antitranspirants avec aluminium », admin.ch [site internet], 09.05.2023, https://www.blv.admin.ch/blv/fr/home/gebrauchsgegenstaende/kosmetika-schmuck/kosmetika/aluminium-antitranspiranten.html consulté le 15.11.2023.

le trapilho, tu connais?

Recycler ses vieux tee-shirts destinés à la poubelle en de jolies créations pour tous les goûts, ça te tente ?

Alors télécharge ici un tuto qui t’expliquera toute la marche à suivre !

Et toi aussi tu pourras dire : “ce trapilho ? c’est moi qui l’ai fait”

Kefir selber machen

Kefir ist ein sehr gesundes fermentiertes Getränk, das man ganz einfach selber herstellen kann. Wir zeigen euch, wie.  

Aber was ist Kefir überhaupt? 

Kefir ist ein fermentiertes Getränk, das bereits seit tausenden von Jahren in der Kaukasus-Region getrunken wird. Der kleine Bruder des Kombucha – ebenfalls ein fermentiertes und prickelndes Erfrischungsgetränk – ist probiotisch und reich an Mikroorganismen, guten Bakterien und Hefen. Trinkt man Kefir regelmässig, unterstützt er das Verdauungssystem und verbessert so die Verdauung, stärkt die Darmflora und das Immunsystem. 

Kefir schmeckt im Sommer wie auch im Winter, aber wie bei allen guten Dingen sollte man es nicht übertreiben. Es empfehlt sich, Kefir alle zwei Tage zu trinken oder eine Kefir-Kur zu machen. Hört auf euren Körper. Er weiss am besten, was er braucht. 

Ihr findet die kleinen durchsichtigen Körner (Kefirknöllchen) im Bioladen. Oder fragt einfach mal in eurem Freundes- und Bekanntenkreis: Vielleicht hat jemand eine Kefirkultur und kann euch einen Teil davon abgeben. Kefirkörner vermehren sich nämlich. Natürlich gibt es auch Facebook-Gruppen zum Thema Kefir (gebt einfach «Kefir» in die Suchleiste ein). Vielleicht findet ihr ja einen Kefir-Fan in eurer Nähe, der euch mit ein paar Körnern versorgt. 

Zubehör: 

(Achtung: kein Metallzubehör verwenden. Das mögen Kefirknöllchen nämlich gar nicht)  

  • Gärgefäss mit grosser Öffnung 
  • Glasflasche mit Bügel- oder Schraubverschluss 
  • Sieb 
  • Trichter 
  • Löffel 
  • Tuch  
  • Gummi 

Zutaten:

Wir empfehlen Biozutaten. 

  • 700 ml Wasser* 
  • 3 EL  Vollrohr- oder Rohrohrzucker, Melasse oder Bio-Haushaltszucker (Achtung: keinen Honig verwenden; er hat eine antibakterielle Wirkung, was den Kefirknöllchen nicht bekommt)  
  • 3 EL Kefirkörner 
  • 1 getrocknete Feige (oder eine andere Trockenfrucht; Feige ist aber besonders mineralstoffreich)  
  • 2 grosse Zitronenscheiben (oder eine andere Zitrusfrucht) 

*Hahnenwasser ist sehr gut geeignet! Mineralwasser aus der Flasche geht natürlich auch, ist aber kein Muss. Chlorhaltiges Wasser füllt ihr vorher am besten in ein Gefäss und lasst es ca. 30 Minuten lang bei Raumtemperatur stehen. Dadurch verflüchtigt sich das Chlor. 

Bei euren ersten Kefir-Versuchen ersetzt das Wasser noch nicht durch Saft oder Kokoswasser. Man sollte erst ein paar Wochen warten, bis die Körner kräftig genug sind. 

Alle Zutaten in ein Glasgefäss geben und mit einem Löffel umrühren.

Das Gefäss mit einem Tuch bedecken und mit einem Gummi fixieren, damit keine Fliegen oder andere Tierchen ins Getränk fallen. Das Gefäss sollte jedoch nicht hermetisch verschlossen sein, da das Glas sonst während des Fermentierungsprozesses bersten könnte!

Das Gefäss bei Raumtemperatur an einen lichtgeschützten Ort stellen. Nach 24 Stunden ist der Kefir fertig, man kann aber auch bis zu 48 Stunden warten. Man hört manchmal, das Getränk sei fertig, sobald die Trockenfrucht nach oben steigt. Das stimmt jedoch nicht immer. Manchmal steigt die Frucht zu früh auf. Am besten ist es also, man verlässt sich auf die eigene Uhr.

Abfüllen

Wer es etwas prickelnder mag, lässt den Kefir länger fermentieren. Sobald der Kefir genug Bläschen hat, die Flüssigkeit durch ein Sieb giessen und in den Kühlschrank stellen.

Den Kefir kann man ca. eine Woche kühl lagern.

Folgendes könnt ihr mit den Kefirkörnern machen:

  1. Ihr macht gleich einen neuen Kefir, den ihr dann 24 bis 48 Stunden später geniessen könnt.
  2. Falls ihr erst eine kleine Kefirpause einlegen wollt, bedeckt ihr die Kefirkörner mit Wasser, gemischt mit einem kleinen TL Zucker. So könnt ihr die Körner 3 Wochen lang im Kühlschrank aufbewahren.
  3. Ihr könnt die Kefirkörner auch ein paar Monate im Gefrierfach aufbewahren:
    • Die Körner entwässern.
    • In einen luftdicht verschliessbaren Gefrierbeutel geben und so viel Luft wie möglich entfernen.
    • Maximal 6 Monate im Gefrierfach aufbewahren.
    • Achtung: Bewahrt man die Körner zu häufig im Kühlschrank oder Gefrierfach auf, schwächt das die Kefirkörner.

Sobald ihr das Fermentieren gut beherrscht, könnt ihr es mit anderen Flüssigkeiten ausprobieren wie Kokoswasser oder Fruchtsaft. Im Internet findet ihr unzählige Rezepte!

Quelle:

Révolution fermentation

Peeling aus Kaffeesatz selber machen

Wir zeigen euch, wie ihr euer Peeling aus Kaffeesatz ganz einfach selber machen könnt:

Ihr macht euch zunächst einen kleinen Kaffee und hebt den Kaffeesatz auf. Lasst den Kaffeesatz gut trocknen, damit er nicht schimmelt, und bewahrt ihn in einem Gefäss auf. Wenn ihr duscht, gebt ihr ein bisschen Pflanzenöl, z. B. Mandelöl oder herkömmliches Olivenöl, hinzu. Es geht aber auch ohne.

Ihr duscht euch kurz ab (und stellt das Wasser danach ab ?) und verteilt danach ein bisschen Kaffeesatz-Pflanzenöl-Mischung auf eurer nassen Haut. Das Peeling ganz sanft auftragen, damit es nicht kratzt. Ihr braucht dafür keine grosse Menge. Tragt es am besten erst an einer weniger empfindlichen Stelle auf, um zu sehen, wie ihr darauf reagiert und wie viel Peeling ihr braucht. Anschliessend das Peeling abwaschen. Beim Abtrocknen am besten die Haut sanft mit einem Handtuch trockentupfen, statt zu rubbeln, damit das Öl auf der Haut noch nachwirken kann.

Ihr könnt dieses Peeling natürlich auch für euer Gesicht verwenden. Dafür das Peeling ganz sanft auftragen. Für einen noch besseren Effekt könnt ihr die Maske rund 10 Minuten einwirken lassen.

Für die empfindliche Augenpartie könnt ihr ein Eiweiss zu eurem Kaffeesatz hinzugeben. Das hat eine straffende Wirkung. Um die Augenpartie herum die Mischung sanft auftragen und 5 Minuten einwirken lassen. Auf keinen Fall reiben oder peelen.

So pflegt ihr eure Haut ganz natürlich. Eure Haut wird’s euch danken! 

 
Warum Kaffeesatz?

Kaffee ist reich an Antioxidantien, Mineralstoffen, Stickstoff, Phosphor und Kalium. Kaffee trinken ist also – bei moderatem Konsum – durchaus förderlich für die Gesundheit. Warum sollte man den trockenen Kaffeesatz also nicht weiterverwenden!

Durch seine feinkörnige Struktur eignet er sich hervorragend als mechanisches Hautpeeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen.

Die stimulierenden Eigenschaften von Koffein wirken sich auch positiv auf die Haut aus. Sie fördern die Mikrodurchblutung der Haut und sorgen so für einen strahlenden Teint.

Quelle: https://www.passeportsante.net/beaute-et-soins-g158/Fiche.aspx?doc=marc-cafe-gommage

Party und Zero Waste… ist das möglich?

Für die Dekoration Ihrer Innenräume, Ihres Gartens oder Ihres Tisches gibt es im Internet zahlreiche Ideen für recycelte Dekorationen. Lassen Sie sich nicht vom Schneeköniginnen-Outfit 😉 oder von der Dekorationsseite einer Zeitschrift beeindrucken.

Die beste Lösung ist die Verwendung natürlicher Gegenstände: Zweige, Treibholz, Efeu, Tannenzapfen, Muscheln. Profitieren Sie von einem Ausflug in die Natur, um Ihre Dekorationen zu sammeln. Spazieren Sie durch Ihr Haus und sammeln Sie Töpfe, Kerzenhalter, Vasen…

Sie können auch auf Flohmärkten, Garagenverkäufen usw. gebrauchte Gegenstände finden.

Vermeiden Sie bei Geburtstagen, insbesondere bei Kindergeburtstagen, unbedingt Einweggeschirr und Dekorationen in den Farben der neuesten Disney- oder Marvel-Lizenz.

Verwenden Sie das Spielzeug der Kinder und basteln Sie eine Girlande aus farbigem Papier oder recyceltem Stoff (welchen Sie in Dreiecke schneiden wie eine tibetische Girlande).

Es ist sogar möglich, eine “kompostierbare” Piñata aus Pappmaché herzustellen! Einen einzigen Abfall: der Luftballon, um die Kugel zu formen, dann ein wenig Zeitungspapier oder Altpapier und Leim aus Mehl und fertig ist die Piñata. Und es macht grossen Spass, sie mit den Kindern zu basteln!

Sie haben nicht genug Geschirr, Stühle oder Tische, um alle unterzubringen? All dies können Sie bei Ihrer Stadt / Dorf, bei einem spezialisierten Unternehmen oder bei einem Caterer mieten. Es gibt aber auch einen einfacheren und viel günstigeren Weg: Leihen Sie sie aus! Bitten Sie Ihre Nachbarn oder Gäste darum,… das ist nicht kompliziert und verhindert, dass Sie auf Einwegartikel oder Anschaffungen zurückgreifen müssen, die später dann nur selten benutzt werden.

Zum Schluss wollen wir uns dem Weihnachtsbaum zuwenden, dem Wahrzeichen der Feierlichkeiten zum Jahresende…

In der Schweiz werden jedes Jahr fast eine Million Weihnachtsbäume verkauft, von denen 400.000 aus lokaler Produktion stammen. Zwei Drittel der Schweizer Bäume werden angebaut, der restliche Drittel stammt aus Wäldern, die in der Regel nachhaltig bewirtschaftet werden.

Viele der importierten Bäume stammen aus Dänemark, einem der führenden europäischen Exporteure. Dies ist natürlich nicht ohne erhebliche CO2-Emissionen möglich. Ausserdem weiss man selten, unter welchen Bedingungen sie produziert werden: Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, “wilde” Abholzung der Wälder usw.

Quelle: https://www.frc.ch/choisir-un-sapin-de-noel-sans-faire-sa-fete-a-la-nature

Wir empfehlen, einen wiederverwendbaren Weihnachtsbaum zu verwenden: aus Zweigen, Paletten, einer Grünpflanze usw. Immer mehr Einzelhändler bieten bereits zusammengestellte Bäume an. Geschmückt und beleuchtet sind diese Holzbäume sehr schön. Und sie verlieren keine Nadeln!

Voller guter Vorsätze haben Sie beschlossen, Ihr tägliches Leben abfallfrei zu gestalten: Einkaufen auf dem Markt, Kauf von Secondhandartikeln, weniger Autofahren oder die Spülmaschine reparieren anstatt neu kaufen….

Aber zum Geburtstag der besten Freundin, zur Hochzeit der Cousine oder zum Familienweihnachtsfest? … Wie können Sie Ihre Überzeugungen mit den gesellschaftlichen Gepflogenheiten des Schenkens, des festlichen Essens, der thematischen Dekoration in Einklang bringen? Wie können Sie es vermeiden, Ihre Zero-Waste-Erfolge auf einen Schlag zunichtezumachen? Und ohne mit Ihren Lieben zu heftig zu streiten?

Wenn wir an “Party” denken, denken wir an Gäste, einen festlich gedeckten Tisch mit gutem Essen, eine schöne Dekoration, Geschenke… 

Wir zeigen Ihnen, welche Lösungen möglich sind… ohne userem Planeten oder der Party zu schaden!

Die Mahlzeit

Um ein festliches Essen zu organisieren, werden Sie sich zweifellos für das Menü interessieren. Wir können Ihnen nur raten, Rezepte mit saisonalen, lokalen und biologisch angebauten Produkten vorzubereiten. Wenn Sie es wie wir nicht geschafft haben, Vegetarier zu werden, wagen Sie es, die Fleisch- oder Fischportionen zu reduzieren. Setzen Sie lieber ein paar besondere Stücke als eine zu grosse Menge. Lokale Produkte können Sie ohne Verpackung auf dem Markt oder sogar im Supermarkt kaufen (weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden).

Einladungen

Keine Party ohne Einladung… nichts ist besser als eine mündliche Einladung… kein Abfall und keine CO2-Emissionen! Sie können auch Einladungskarten aus recyceltem, kompostierbarem Papier verwenden!

Und schliesslich sollten Sie alles vermeiden, was aus Plastik hergestellt ist, was mit Plastikgegenständen beklebt wurde oder auch eine Massenmail an alle Ihre Gäste mit vielen Fotos im Anhang. Bleiben Sie schlicht.

Sie können in der Einladung darauf hinweisen, dass Sie eine Zero-Waste-Party veranstalten, und die Einzelheiten der Organisation festlegen (z. B.: keine materiellen Geschenke, jeder bringt sein eigenes Geschirr mit, …), aber darauf kommen wir später zurück.

Die Dekoration

Für die Dekoration Ihrer Innenräume, Ihres Gartens oder Ihres Tisches gibt es im Internet zahlreiche Ideen für recycelte Dekorationen. Lassen Sie sich nicht vom Schneeköniginnen-Outfit 😉 oder von der Dekorationsseite einer Zeitschrift beeindrucken.

Die beste Lösung ist die Verwendung natürlicher Gegenstände: Zweige, Treibholz, Efeu, Tannenzapfen, Muscheln. Profitieren Sie von einem Ausflug in die Natur, um Ihre Dekorationen zu sammeln. Spazieren Sie durch Ihr Haus und sammeln Sie Töpfe, Kerzenhalter, Vasen…

Sie können auch auf Flohmärkten, Garagenverkäufen usw. gebrauchte Gegenstände finden.

Vermeiden Sie bei Geburtstagen, insbesondere bei Kindergeburtstagen, unbedingt Einweggeschirr und Dekorationen in den Farben der neuesten Disney- oder Marvel-Lizenz.

Verwenden Sie das Spielzeug der Kinder und basteln Sie eine Girlande aus farbigem Papier oder recyceltem Stoff (welchen Sie in Dreiecke schneiden wie eine tibetische Girlande).

Es ist sogar möglich, eine “kompostierbare” Piñata aus Pappmaché herzustellen! Einen einzigen Abfall: der Luftballon, um die Kugel zu formen, dann ein wenig Zeitungspapier oder Altpapier und Leim aus Mehl und fertig ist die Piñata. Und es macht grossen Spass, sie mit den Kindern zu basteln!

Sie haben nicht genug Geschirr, Stühle oder Tische, um alle unterzubringen? All dies können Sie bei Ihrer Stadt / Dorf, bei einem spezialisierten Unternehmen oder bei einem Caterer mieten. Es gibt aber auch einen einfacheren und viel günstigeren Weg: Leihen Sie sie aus! Bitten Sie Ihre Nachbarn oder Gäste darum,… das ist nicht kompliziert und verhindert, dass Sie auf Einwegartikel oder Anschaffungen zurückgreifen müssen, die später dann nur selten benutzt werden.

Zum Schluss wollen wir uns dem Weihnachtsbaum zuwenden, dem Wahrzeichen der Feierlichkeiten zum Jahresende…

In der Schweiz werden jedes Jahr fast eine Million Weihnachtsbäume verkauft, von denen 400.000 aus lokaler Produktion stammen. Zwei Drittel der Schweizer Bäume werden angebaut, der restliche Drittel stammt aus Wäldern, die in der Regel nachhaltig bewirtschaftet werden.

Viele der importierten Bäume stammen aus Dänemark, einem der führenden europäischen Exporteure. Dies ist natürlich nicht ohne erhebliche CO2-Emissionen möglich. Ausserdem weiss man selten, unter welchen Bedingungen sie produziert werden: Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, “wilde” Abholzung der Wälder usw.

Quelle: https://www.frc.ch/choisir-un-sapin-de-noel-sans-faire-sa-fete-a-la-nature

Wir empfehlen, einen wiederverwendbaren Weihnachtsbaum zu verwenden: aus Zweigen, Paletten, einer Grünpflanze usw. Immer mehr Einzelhändler bieten bereits zusammengestellte Bäume an. Geschmückt und beleuchtet sind diese Holzbäume sehr schön. Und sie verlieren keine Nadeln!

Geschenke

In unserer Gesellschaft wurden die sozialen Regeln so gestaltet, dass ein Geschenk oder (eingepackte) Blumen bei einem Besuch oder zum Geburtstag (fast) obligatorisch ist… Es ist schwer, nicht blöd dazustehen, wenn man mit leeren Händen kommt!

Weihnachten ist zum Symbol für einen Einkaufsbummel geworden. Das durchschnittliche Budget für Weihnachtsgeschenke steigt und stetig. Im Jahr 2018 waren es 310 Franken, für Familien mit Kindern fast 400 Franken…

Und was sollen wir zu den Rosen zum Valentinstag sagen!  Laut dem Schweizerischen Verband der Floristen (SVF) sind die Hälfte der um den 14. Februar verkauften Blumen Rosen, erklärt SVF-Direktor Urs Meier. In diesem Winter kommen die fair gehandelten Rosen mit dem Flugzeug direkt von südlich des Äquators, d.h. aus Kenia, Äthiopien, Tansania oder Ecuador, in die Schweiz. Die konventionell angebauten Rosen machen sogar einen Umweg über die Niederlande. Von dort werden sie über Nacht per Lastwagen in die Schweiz transportiert. 

Denken Sie daran, dass das Wichtigste die Erfahrung ist, die Sie oder Ihr Kind machen werden… Lachen und gute Erinnerungen sind die besten Geschenke!

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, in der Einladung darauf hinzuweisen, dass Sie auf Zero Waste setzen. Ihre Gäste zu bitten, gar nichts mitzubringen, funktioniert nicht… manchmal ist es sogar noch schlimmer, sie fühlen sich verpflichtet, ein wirklich neues und verpacktes Geschenk mitzubringen! 

Es ist am besten, ihnen etwas vorzuschlagen, das für Sie akzeptabel ist: 

  • etwas zu essen, zu trinken, wenn möglich ohne Verpackung (ein selbstgebackener Kuchen, Mehrwegbier, Snacks in meinem Tuperware)
  • ein “selbstgemachtes” Objekt (eine Karte, eine Zeichnung, eine Bastelarbeit, Fotos, …)
  • ein immaterielles Geschenk (eine Einladung ins Kino, zu einem Ausflug, in ein Restaurant, zu einem Konzert, zu einem Wochenende usw.) 
  • ein Geschenk aus zweiter Hand (Second-Hand-Läden, Spielzeugmessen oder Websites wie Anibis oder Ricardo)
  • Die Website http://ecokado.fr/ erklärt den Ablauf von Kindergeburtstagen und gibt Anregungen.
  • Und was ist mit der Geschenkverpackung, werden Sie sich fragen? Nun, entweder trauen Sie sich, um ein Geschenk ohne Verpackung zu bitten, aber das kann verwirrend sein… 
  • Oder Sie können einen Stoff und die FUROSHIKI-Technik verwenden (ZeroWaste Switzerland organisiert hier regelmässig Furoshiki-Workshops) 
  • Oder verwenden Sie eine wiederverwendbare oder recycelte Tasche (z. B. eine individuell gestaltete Papiertüte).

Verkleidungen

Ob für Halloween, eine Kostümparty oder einfach nur, um mit Freunden zu spielen – Kostüme machen Kindern (und manchmal auch Erwachsenen) viel Freude. Hier erfahren Sie, wie Sie die richtige Wahl treffen: 

Wählen Sie ein Kostüm, das aus zweiter Hand oder aus alter Kleidung hergestellt wurde. Denn die meisten verkauften Verkleidungen werden in Asien zu niedrigen Kosten hergestellt. Sie werden fast ausschliesslich aus synthetischen Materialien hergestellt, die beim Waschen Plastikpartikel abgeben und nicht sehr nützlich sind. 

Für ältere Kinder ist es möglich, sie zu mieten. In der Schweiz gibt es überall Lösungen.

Sind Partys mit all diesen Tipps immer noch festlich?… Ob Sie es glauben oder nicht… sie sind sogar noch besser! Die Vorbereitungen ermöglichen es uns, uns auszutauschen, uns gegenseitig zu helfen und Lösungen zu finden, auf die alle stolz sein können! Keine Müllsäcke voller Einwegartikel oder Verpackungen mehr… Dekorationen können kompostiert oder in die Schränke zurückgebracht werden. Immaterielle Geschenke ermöglichen es uns, mehr Zeit miteinander zu verbringen als mit Gegenständen. Und das macht das Leben sehr viel angenehmer.

Besuchen Sie unsere Pinterest-Seite 

Sources :

https://www.frc.ch/choisir-un-sapin-de-noel-sans-faire-sa-fete-a-la-nature

https://www.bilan.ch/economie/noel-2018-les-budgets-pour-les-cadeaux-atteignent-un-niveau-record-en-suisse

https://pages.rts.ch/la-1ere/programmes/ici-la-suisse/11073885-ici-la-suisse-le-desastreux-bilan-ecologique-des-roses-de-la-saint-valentin.html

https://www.lematin.ch/suisse/roses-arrivent-avion-camion/story/17814504

Abfallfreie Reinigung mit einfachen Lösungen

Mit unseren einfachen Rezepten und Tipps wird die Reinigung Ihres Haushalts zum Kinderspiel. Die Rezepte sind erprobt, die Sauberkeit ist bestätigt und Sie sparen Geld.

Reinigungsmittel für den Haushalt lassen sich ganz einfach durch Mischen und Zusammenstellen von Zutaten herstellen.

Entkalkung und Geruchsbeseitigung

Geben Sie Tafelessig (4%ige Essigsäure) pur oder halb verdünnt (je nach Empfindlichkeit und gewünschter Stärke) in eine Flasche. Wenn Sie weißen Essig oder Reinigungsessig (8 % Essigsäure) verwenden, muss er doppelt so stark verdünnt werden.

Wenn Sie der Geruch von Essig stört oder Sie den Essig nicht benutzen möchten, können Sie einen Esslöffel Zitronensäure in ½ Liter Wasser geben. Alternativ können Sie auch Zitronen- oder Mandarinenschalen oder Thymian- und Rosmarinzweige in den Essig geben und die Mischung 10 Tage lang ziehen lassen und dann absieben.

Reiner Essig kann auch als Spülmittel für die Spülmaschine und als Weichspüler für die Waschmaschine (3 Esslöffel) verwendet werden.

Scheuermittel

Natron in einen Streuer geben.

Geruchsneutralisierung

Natron in einer Schüssel in den Kühlschrank oder auf die betroffene Stelle legen. Oder streuen Sie das Natron auf den Boden des Abfalleimers (oder Aschenbechers). Es eignet sich auch zur Geruchsneutralisierung von Händen (nach dem Schneiden von Zwiebeln), Füssen oder Schuhen, Wäschekörben, “Missgeschicken” von Kindern oder Haustieren auf Matratzen, Vorhängen oder Teppichen.

Entfettungsmittel/Glasreiniger

Haushaltsalkohol (~38% Ethanol) oder Essig.

Oder Seifenwasser zum Abspülen/Abziehen des Glases.

Reinigungsmittel

Ganz einfach mit Marseiller Seife oder schwarzer Seife (in Wasser verdünnt).

Geschirr

Ein Stück (grüner) Marseiller Seife in einer guten Seifenschale. Reiben Sie Ihren Schwamm/Bürste oder Ihre Hände darüber.

Reine oder verdünnte schwarze Seife in einer Pumpflasche.

Fussböden, etc.

Ein Teelöffel schwarze Seifenpaste oder ein Esslöffel flüssige schwarze Seife auf 5 Liter Wasser. Wenn Sie es ausreichend verdünnen, brauchen Sie die Böden nicht abzuspülen.

Waschen

Drei Esslöffel flüssige schwarze Seife als einfaches Reinigungsmittel.

Falls erforderlich, fügen Sie 1 Esslöffel Natron (macht kalkhaltiges Wasser weich), Perkarbonat (bleicht) oder Kristallsoda (zusätzlicher Fleckenentferner ab 40°C) hinzu.

Toilette

Geben Sie einen Tropfen schwarze Seife auf den Boden der Schüssel und schrubben Sie gut.

Um von Zeit zu Zeit gründlich zu entkalken: Nach dem Spülen die verschmutzten Stellen mit einem Löffel Zitronensäure beträufeln. Passen Sie auf Ihre Augen auf! Geben Sie 2-3 Esslöffel auf den Boden der Schüssel und lassen Sie sie über Nacht stehen. Gut schrubben, es riecht nicht gut, aber das ist ein gutes Zeichen. Anschließend mit schwarzer Seife reinigen.

Entkalkung des Wasserkochers (und Beseitigung von Verstopfungen im Abfluss)

1. Füllen Sie den Wasserkocher mit Essig oder 1 Esslöffel Zitronensäure und Wasser

2. Aufkochen (ggf. mehrmals)

3. Den Abfluss (Waschbecken, Badewanne) zum Reinigen auswählen

(4. Geben Sie 2-3 Esslöffel Kristallsoda in den Abfluss)

(5. den heißen Inhalt des Wasserkochers darüber giessen)

(6. Es schäumt und reinigt)

7. Den Kessel gut ausspülen

Universal-Reinigungsspray

Für: Reinigung und Entfettung aller Oberflächen, Arbeitsplatten, Glaskeramik, Grills, Lüftungshauben, WC-Sitze usw.

Material

  • Eine recyclierte und gewaschene Sprayflasche.

Zutaten

  • 400 ml Wasser
  • 5 – 10 g schwarze Seife (flüssige Schmierseife)
  • 100 ml Reinigungsalkohol

Warnhinweis

Bitte lesen Sie den Warnhinweis sorgfältig durch!

Vorgehensweise

  • Das Wasser leicht erwärmen und die Seife hinzufügen
  • Abkühlen lassen und den Alkohol hinzufügen
  • Wenn Sie 5 g schwarze Seife gebrauchen (und nicht 10 g), wird der Reinigungsspray weniger gut “reinigen”, aber sie müssen es nicht spülen.

Hinweise

  • Sie können auch eine Flasche mit einem kleinen Loch verwenden (ähnlich wie eine Handgeschirrspülmittelflasche) und einen Schwamm mit dem Reinigungsprodukt tränken.

Alternative

  • Verwenden Sie weissen Alkoholessig (8%), verdünnt mit Wasser (1/3 Essig, 2/3 Wasser in einer Sprühflasche).
  • Optional: Den Essig 2 Wochen lang mit Zitrusschalen (Orangen, Zitronen, Mandarinen) ziehen lassen oder Thymianzweige hinzufügen und dann filtern.
  • Der Vorteil des Essigsprays: Nach der Anwendung muss nicht mit Wasser nachgespült werden.

Wie erfolgreich kompostieren

Durch Kompostieren lässt sich die Abfallmenge im Haushalt reduzieren und es fallen weniger Kosten für Müllsäcke an. 30 % unseres Mülls sind kompostierbar! Wir wissen, aller Anfang ist schwer… deshalb haben wir ein paar Informationen zusammengestellt, um euch den Start zu erleichtern.

Was genau ist Kompost?  

Wenn im Wald eine Pflanze abstirbt, wird sie durch Insekten und Bakterien zersetzt und ihre Nährstoffe werden an die Erde zurückgegeben. Aus den abgestorbenen Pflanzen entsteht nämlich Humus, durch den sich der Boden regeneriert. Die Kompostierung ist ein vollkommen natürlicher Vorgang. Der Boden in unseren Gärten verliert rund  2 bis 3 % Humus pro Jahr. Wenn dem Boden keine organische Substanz zugeführt wird, verarmt er und versorgt die Pflanzen nicht mehr mit Nährstoffen.  

Kompostieren bedeutet also, aus organischen Küchen- und Gartenabfällen eine nährstoffhaltige Substanz herzustellen, mit der man den Garten anreichern kann.  

Welche Kompostiermethode eignet sich am besten?  

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:  

In der Wohnung oder auf dem Balkon

  Allgemeine Infos  Dauer  Material  Kosten 
Kompostbehälter  Wirtschaftlichste Lösung bei kleiner Fläche~ 9–12 MonateHolz oder Plastik60–120 CHF
Wurmkomposter  Ideal für einen Kompost im Innenraum (z. B. in der Wohnung)  ~ 9–12 Monate  Holz oder Plastik  100–120 CHF  

Im Garten

  Allgemeine Infos  Dauer  Material  Kosten 
Trommelkomposter  Geringe Kapazität (~100 l)  ~ 6–9 Monate  Holz oder Plastik  120–200 CHF  
Komposthaufen  Keine Kapazitätsbegrenzung  ~ 9–12 Monate  –  –  

Komposter lassen sich, z. B. in der hintersten Ecke des Gartens oder auf dem Balkon, besser verbergen. Komposthaufen hingegen sind weniger diskret und brauchen mehr Platz. Deshalb eignen sie sich auch besser für grosse Gärten.  

Die Grösse des Komposters sollte auf die Abfallmenge abgestimmt sein, die ihr in sechs Monaten produziert. Solange dauert es nämlich, bis sich Kompost bildet.  

Wenn ihr in einer Wohnung lebt und eine diskretere und kleinere Kompostierlösung sucht, könnt ihr einfach euren eigenen Komposter herstellen.  
Stellt dafür einfach einen Blumentopf aus Terrakotta mit Löchern im Boden auf den Balkon. Durch die Löcher wird die Sauerstoffzufuhr gefördert. Unter den Blumentopf stellt ihr einen Untersetzer. Es wird empfohlen, den Blumentopf auch mit einem Untersetzer abzudecken. Dann nur noch den Blumentopf mit (Pflanzen-)Erde füllen und den Kompost zweimal pro Monat auflockern.  

Welche Abfälle kann ich kompostieren?

Kompostierbar  Nicht kompostierbar 
Fast alle pflanzlichen Abfälle:  Balkonabfälle (Blätter, Erde, Zweige usw.)  Obst- und Gemüsereste (auch Knoblauch und Zwiebel)  Vorher waschen, um allfällige chemische Rückstände zu entfernen  Keine Unkrautsamen, da sie sich sonst weiterverbreiten 
Brot und Teigwaren  Keine Abfälle, die chemisch behandelt wurden, z. B. mit Unkrautbekämpfungsmitteln, Pestiziden und Fungiziden  Rosen sind z. B. besonders problematisch 
Eierschalen (zerkleinert für eine schnellere Zersetzung) Achtung bei Mikroplastik Biologisch abbaubare Säcke z. B. vermeiden 
Benutzte Küchenrolle, Karton, Tee, Kaffeefilter, Kaffeesatz Keine kranken Pflanzen  
Samen  Keine Orangen-, Zitronen- oder Grapefruitschalen
Nur wenig Fleisch- oder Fischreste, um Madenbefall zu vermeidenKeine Austern, Muscheln usw.  
  Keine Milchprodukte  
   Keine synthetischen Stoffe (Nylon, Lycra…), Plastik, Metall, Glas, Starkholz, Gebälk, Erde, Sand
   Keine Tierstreu
   Keine Staubsaugerbeutel

Tipps für erfolgreiches Kompostieren 

In seinem Buch «Le Manuel des jardins agroécologiques» erklärt Pierre Rabhi, dass zu kompostierende Stoffe eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung haben: Teilweise sind sie reich an Stickstoff, teilweise an Kohlenstoff. Als Richtlinie gilt:  

  • «Braune, harte und trockene» Abfälle enthalten viel Kohlenstoff.  
  • «Grüne, weiche und feuchte» Abfälle sind stickstoffreich.  

Das Verhältnis zwischen Kohlenstoff und Stickstoff bestimmt die Kompostqualität. «Bei einem ungünstigen Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis und einer schlechten Mischung verwende ich manchmal Pflanzenkohle als Kompostbeschleuniger. Durch Brennnesseln lässt sich ausserdem die Temperatur im Kompost erhöhen. Ich gebe ausserdem eine Handvoll Holzasche hinzu, um Nacktschnecken und unerwünschte Insekten abzuhalten», so der Tipp eines Hobby-Gärtners. 

Man muss zwar kein Wasser zum Kompost dazugeben, bei heissem Wetter sollte man jedoch ein bisschen giessen, damit der Abfall sich gut zersetzen kann.    

Man sollte den Kompost ausserdem regelmässig durchmischen (ca. alle 2 Monate), um die Sauerstoffzufuhr zu fördern. Sauerstoff ist nämlich wichtig für die Zersetzung des organischen Materials.  

Wann ist der Kompost reif?  

Wenn der Kompost Wärme erzeugt, habt ihr alles richtig gemacht! Das hängt jedoch auch stark von der Umgebungstemperatur und somit der Jahreszeit ab.  

Riecht der Kompost nach Ammoniak, liegt das an einer zu hohen Temperatur oder einem zu hohen Stickstoffgehalt (Rasenschnitt) und einer nicht ausreichenden Belüftung.  

Der Kompost stabilisiert sich nach zwei bis drei Monaten. Die Mikrofauna diversifiziert sich und verleiht dem Kompost seine charakteristische dunkle Farbe, seine krümelige Struktur und seinen erdigen Geruch.  

Nach einigen Monaten kann man die ursprünglichen Abfälle gar nicht mehr oder kaum noch erkennen (Kerngehäuse von Äpfeln, Karottenschalen…). Dann kann man den Kompost verwenden. Ihr könnt ihn um die Pflanzen herum an der Bodenoberfläche ausbringen. Er wirkt wie ein natürlicher Dünger und Mulch!  

Wann startet ihr mit eurem Kompost?